U.S.-Regierung sanktioniert Netzwerke in Dubai und Hongkong, die Hunderte Millionen für Iran bewegten

Das Finanzministerium der Vereinigten Staaten hat ein von Dubai aus gesteuertes Geflecht aus Wechselstuben, Tarnfirmen und Mitarbeitern mit Sanktionen belegt, das nach Angaben Washingtons Hunderte Millionen Dollar für die iranische Shahr Bank und deren bereits sanktionierten Mittler Farab Soroush Afagh Qeshm bewegt hat. Titan Exchange und Alps International wurden gesperrt, ebenso in Hongkong und Singapur registrierte Briefkastenfirmen, darunter Oviedo Overseas und Cailafang. Vier iranische Staatsangehörige, die Rechnungen, Zahlungen und Computersysteme des Netzwerks betreuten, wurden ebenso gelistet wie Basheer Abdulkadhim Alwan al-Shabbani, der Kämpfer, Waffen und Geld für die Quds-Truppe der Islamischen Revolutionsgarden bewegt haben soll. Finanzminister Scott Bessent erklärte, Irans Schattenbankensystem gerate ins Wanken und dem Regime gingen die Möglichkeiten aus, Geld zu bewegen.