Pentagon setzt Rüstungsunternehmen 21 Tage Frist für eine schnellere Produktion, während der Iran-Krieg die Raketenbestände aufzehrt

Der stellvertretende amerikanische Verteidigungsminister Steve Feinberg hat amerikanischen Rüstungsunternehmen höchstens 21 Tage eingeräumt, um Pläne für schnellere Lieferungen und eine ausgeweitete Produktion vorzulegen, und schrieb, jahrelange Entwicklungszyklen seien nicht hinnehmbar. Berichten dieser Woche zufolge hat das US-Militär seine weitreichenden Raketen vom Typ ATACMS und PrSM nahezu aufgebraucht, während die Bestände an Patriot- und THAAD-Abfangraketen nach dem Iran-Krieg deutlich geschrumpft sind. Pentagon-Sprecher Sean Parnell bestätigte die Echtheit des Memos, bezeichnete es aber als routinemäßige Haushaltsplanung. Das Weiße Haus wies die Berichte über einen Mangel zurück und erklärte, das Land verfüge über mehr Munition, als es benötige. Der Mangel wurde als ein Faktor der Entscheidung genannt, gegenüber dem Iran nicht zu eskalieren.