Gericht erlaubt Nennung von Anwalt Alon Kriti in Erpressungsfall

Ein Gericht folgte am Freitag der Position der Staatsanwaltschaft und erlaubte die Veröffentlichung, dass der Anwalt Alon Kriti der Angeklagte in einem Verfahren wegen räuberischer Erpressung ist. Die Staatsanwaltschaft des Zentralbezirks wirft Kriti vor, einem Beschwerdeführer 2025 rund 50,000 Schekel geliehen zu haben, von denen etwa 30,000 zurückgezahlt worden seien; ein Verwandter habe weitere 20,000 Schekel verliehen, die unbeglichen geblieben seien. Kriti soll bedrohliche WhatsApp-Nachrichten geschickt und den Besuch zweier Personen im Haus des Beschwerdeführers veranlasst haben, während dessen neunjähriger Sohn anwesend war. Kriti wurde nach einer Anzeige bei der Polizei festgenommen, und die Staatsanwaltschaft beantragte seine Haft bis zum Abschluss des Verfahrens; die Vorwürfe haben bislang nicht zu einer Verurteilung geführt.