Interministerieller Bericht fordert Überprüfung aller 446.000 Behindertenparkausweise

Ein interministerielles Team zu Behindertenparkausweisen empfiehlt, dass sich die Zulassungsbehörde auf medizinische Feststellungen stützt, die von der Sozialversicherungsanstalt Bituach Leumi anerkannt sind, und damit die Dokumentenprüfungen ersetzt, die derzeit Ärzte des Verkehrsministeriums vornehmen; die Schlussfolgerungen sollen am Dienstag vorliegen. Anspruchsberechtigt wären dann nur noch Blinde, Bezieher der Mobilitäts- und der Sonderleistungszulage mit einer Mobilitätseinschränkung von mindestens 60 Prozent sowie Pflegebedürftige der Stufe 4 und höher. Das Team beschloss zudem, bestehende Ausweise anhand der neuen Kriterien erneut zu prüfen, und schätzt, dass viele der binnen zwei Jahren auslaufenden Ausweise nicht verlängert werden dürften. Israel beendete das vergangene Jahr mit 446.000 Ausweisinhabern und 655.000 damit verbundenen Fahrzeugen – ein Anstieg um 322 Prozent binnen eines Jahrzehnts.