Regierung bereitet Haushaltsöffnung für Munition vor, da Rüstungsproduktionslinien vor dem Stillstand stehen

Die Regierung bereitet eine Entscheidung vor, die bereits kommende Woche fallen könnte: Der verabschiedete Staatshaushalt soll geöffnet und um mehrere zehn Milliarden Schekel für Munition aufgestockt werden. Die Aufstockung soll Panzergranaten, Artillerie- und Mörsergranaten, Luftmunition sowie Abfangraketen finanzieren, nachdem der Sicherheitsapparat gewarnt hatte, dass die Produktionslinien der israelischen Rüstungsunternehmen im kommenden Monat stillstehen. Sie ist Teil des auf rund 400 Milliarden Schekel angelegten zehnjährigen Aufrüstungsplans; der laufende Verteidigungshaushalt hat mit 158 Milliarden Schekel bereits fast das Dreifache des Vorkriegsniveaus erreicht. Der Generalstaatsanwalt prüft, ob ein geänderter Haushalt während einer Wahlperiode verabschiedet werden darf, wofür eine außerordentliche und dringliche Knesset-Sitzung nötig wäre.

