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UN, Deutschland und Frankreich verurteilen Ben Gvir wegen Aufrufs zu nächtlichen Tötungen in Gaza

Courtroom-sketch editorial illustration of Israeli National Security Minister Itamar Ben Gvir outdoors amid a press scrum: a bespectacled man in a dark shirt and white kippah raises one hand towards his glasses at the centre of the frame, a uniformed police officer with an insignia-bearing shoulder stands at his right looking down, television cameras and a microphone crowd in at the left edge, and a vehicle with a blue roof light is drawn in behind them, in warm ochre and slate-blue chalk and pa

UN-Sprecher Stéphane Dujarric nannte Ben Gvirs Äußerungen entsetzlich, entmenschlichend und gefährlich und erklärte, die Vereinten Nationen verurteilten sie unmissverständlich. Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte scharf, was sein stellvertretender Regierungssprecher als unmenschliche Aufrufe unter Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnete; Vizekanzler Lars Klingbeil sagte, die Äußerungen müssten Konsequenzen haben, und drang darauf, dass die EU Sanktionen prüft. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot nannte sie unerträglich und unmenschlich und sagte, genau deshalb habe Paris ihn bereits sanktioniert. Ben Gvir hatte in einem Podcast gesagt, in Gaza sollten jede Nacht gezielte Tötungen von 30 oder 40 ausgeführt werden. EU-weite Sanktionen gegen israelische Minister sind wiederholt am fehlenden Einvernehmen unter den 27 Mitgliedstaaten gescheitert.

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