Argentinien vergibt in der letzten Privatisierungsphase 3.900 km Fernstraßen an private Betreiber

Wirtschaftsminister Luis Caputo gab am 21. August bekannt, dass Argentinien die Phase III der Red Federal de Concesiones vergeben hat: Acht Korridore mit insgesamt rund 3.920 Kilometern Nationalstraßen in 11 Provinzen gehen an private Mautbetreiber über. Die Resolution 1379/2026 formalisierte die Vergabe, nachdem 21 Unternehmen über die staatliche Plattform Contrat.Ar 48 wirtschaftliche Angebote eingereicht hatten. Die auf 20 Jahre angelegten Konzessionen stützen sich auf vollständig private Investitionen ohne staatliche Subventionen; die Arbeiten sollen Ende September unter Aufsicht der Vialidad Nacional beginnen. Die Phase schließt ein Programm von mehr als 9.000 Kilometern ab, über die rund 80% des nationalen Verkehrs laufen; die Verträge umfassen Betrieb und Instandhaltung, keine großen Neubauten.