Einsturz einer Mülldeponie in Guinea fordert mindestens 30 Tote, Suche dauert an

Starker Regen löste am 23. August gegen 2 Uhr morgens den Einsturz eines gewaltigen Müllbergs auf der Deponie Dar Es Salam in Conakry aus, verschüttete benachbarte Häuser und tötete mindestens 30 Menschen. Guineas Regierung meldete zunächst 30 Tote, sechs Schwerverletzte und 16 Leichtverletzte; eine spätere Aktualisierung der guineischen Presseagentur, verbreitet von APS, bezifferte die vorläufige Bilanz auf 32 Tote und 27 Verletzte. Suche und Rettung gingen weiter, während die Behörden das Gelände sperrten und medizinische Versorgung sowie die Umsiedlung betroffener Familien organisierten. Die Deponie sollte noch am selben Tag geschlossen werden, und Anwohner hatten Evakuierungsmitteilungen erhalten.