Neuseelands Labour Party verspricht Überschuss 2029/30 und doppeltes Mandat der Reserve Bank

Neuseelands oppositionelle Labour Party hat in Wellington ihre finanzpolitische Wahlstrategie vorgestellt und versprochen, die Staatskonten der Krone bis 2029/30 nach der Kennzahl OBEGAL – dem Betriebsergebnis vor Gewinnen und Verlusten, das die Unfallversicherung ACC einschließt – wieder in einen Überschuss zu führen. Parteichef Chris Hipkins und Finanzsprecherin Barbara Edmonds sagten, Labour werde die Nettoverschuldung im Lauf der Zeit auf 20 Prozent des BIP senken und die zentralen staatlichen Ausgaben und Einnahmen bei rund 33 Prozent halten, sobald die von der Partei geplante Kapitalertragsteuer vollständig umgesetzt sei. Die Partei wolle zudem das doppelte Mandat der Reserve Bank für Beschäftigung und Preisstabilität wiederherstellen, die Wohlergehensberichterstattung in das Public Finance Act zurückholen und ein unabhängiges parlamentarisches Haushaltsbüro einrichten. Edmonds sagte, detaillierte Kostenberechnungen würden nach dem Finanzbericht vor der Wahl folgen.