Ebola-Ausbruch im DR Kongo fordert 317 Tote in einer Woche, Gesamtzahl steigt auf 2.642

Der Bundibugyo-Ebola-Ausbruch in der DR Kongo tötete in den sieben Tagen bis zum 22. August 317 Menschen und erhöhte die amtliche Bilanz auf 2.642 Tote bei 5.514 bestätigten Fällen. Das Gesundheitsministerium meldete 1.200 Genesene und 808 Patienten in Behandlung oder Isolation; binnen 24 Stunden kamen 55 Fälle, aber kein neues betroffenes Gesundheitsgebiet hinzu. Der Ausbruch erfasste 57 Gesundheitsgebiete in sechs Provinzen, wobei 83,6 Prozent der bestätigten Fälle auf Ituri entfallen. Gesundheitsbehörden und WHO fordern einen raschen Ausbau von Überwachung, Kontaktnachverfolgung und Behandlungskapazität, während sich der schnellste je erfasste Ebola-Ausbruch fortsetzt.