Netanjahu ordnet Räumung des UNRWA-Zentrums in Kafr Aqab auf Grundlage des Verbots von 2024 an

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die Räumung des UNRWA-Geländes in Kafr Aqab in Jerusalem habe auf seine Weisung und gemäß einem 2024 verabschiedeten Gesetz begonnen. Israel werde einer Organisation, deren Mitarbeiter an Terrorismus und dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt gewesen seien, keine Tätigkeit auf seinem Staatsgebiet erlauben. Nach Angaben des Außenministeriums wird die Stadt Jerusalem mehr als 40 Millionen NIS in Schulen, eine Moschee sowie Sport- und Gesundheitseinrichtungen auf dem Gelände investieren, das sich dem Ministerium zufolge seit 1937 im Besitz des Jüdischen Nationalfonds befindet. Das UNRWA erklärt, Jordanien habe ihm das Grundstück im Rahmen eines weiterhin gültigen Abkommens von 1952 zur Verfügung gestellt und die Räumlichkeiten seien unverletzlich.

