Gesundheitsbehörde von Gauteng untersucht mutmaßliche Bestechung und das Umgehen von Warteschlangen

Die Gesundheitsbehörde der südafrikanischen Provinz Gauteng hat Ermittlungen zu Beschwerden aufgenommen, wonach manche Patienten Beschäftigte bezahlen könnten, um Warteschlangen in öffentlichen Krankenhäusern und Kliniken zu umgehen. Die Vorwürfe betreffen einen bevorzugten Zugang zu Terminen, Patientenakten und der Medikamentenausgabe in Apotheken; bislang wurden jedoch weder Beschäftigte, Patienten noch Einrichtungen benannt, und ein Fehlverhalten ist nicht erwiesen. Behördensprecher Steve Mabona sagte, die Behauptungen seien ernst genug, um ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen. Die Behörde forderte Patienten auf, Vorfälle über die Leitung oder das Qualitätsmanagement einer Einrichtung zu melden, und erklärte, das Fordern oder Annehmen von Vorteilen für eine bevorzugte amtliche Behandlung könne nach südafrikanischem Recht Korruption darstellen.