Händler in der Altstadt: Flugmangel und hohe Preise belasten Geschäfte

Händler im jüdischen, muslimischen, christlichen und armenischen Viertel Jerusalems berichten, dass der Einreisetourismus fast drei Jahre nach Beginn des Krieges vom 7. Oktober weiterhin schwach ist. Ladenbesitzer machten das begrenzte Flugangebot, hohe Preise, Annullierungen und Sicherheitsbedenken der Reisenden für den starken Rückgang der Laufkundschaft verantwortlich; ein Verkäufer armenischer Keramik nannte es die schlimmste Zeit seit mehr als 40 Jahren. Tourismusexperte Eran Ketter verwies zudem auf geopolitische Instabilität, den stärkeren Schekel und hohe Kosten. Der Generaldirektor des Tourismusministeriums, Michael Izhakov, bezeichnete die Fluganbindung als zentralen Engpass und sagte, die Behörden arbeiteten mit Fluggesellschaften und dem Verkehrsministerium zusammen.