US-Außenministerium bestätigt weltweiten Stopp bei Anträgen auf Einwanderungsvisa

Das US-Außenministerium hat einen weltweiten Stopp bei Anträgen auf Einwanderungsvisa bestätigt, während Konsularbeamte aktualisierte Schulungen zur Public-Charge-Regelung erhalten. Die Initiative begann Anfang August an Botschaften und Konsulaten; bereits angesetzte Gespräche werden nun abgesagt oder verschoben. Nach Angaben von Beamten soll das Programm sicherstellen, dass die Konsularmitarbeiter einheitlich prüfen, ob Antragsteller auf öffentliche Leistungen der USA angewiesen sein könnten. Der Stopp folgt auf die Entscheidung eines Bundesrichters, eine frühere, gegen 75 Länder gerichtete Aussetzung aufzuheben. Das Ministerium teilte nicht mit, wann die Termine wieder aufgenommen werden, sodass die Antragsteller nach langen Wartezeiten und Reisevorbereitungen keinen verlässlichen Zeitplan haben.