IDF lässt Südkommando nach Kushner-Besuch gezielte Gaza-Angriffe genehmigen

Die IDF hat die Genehmigung gezielter Angriffe im Gazastreifen vom Generalstabschef auf den Chef des Südkommandos übertragen, nachdem der Besuch von Jared Kushner und diplomatische Kontakte keinen Durchbruch gebracht hatten. Besonders sensible Einsätze bedürfen weiterhin der Zustimmung des Generalstabschefs oder der politischen Führung. Die überarbeitete Richtlinie weist die Streitkräfte an, Drachenstarter und deren Anweiser zu identifizieren und anzugreifen; in den vorangegangenen anderthalb Wochen wurden etwa 10 Drachen gestartet, darunter vier am Samstag, seit Montag jedoch keiner mehr. Israelische Sicherheitsvertreter schätzen, dass die Streitkräfte täglich drei bis vier Hamas-Mitglieder ins Visier nehmen, während die IDF 63% bis 64% des Gazastreifens kontrolliert.

