IMO zählt mindestens 70 Angriffe auf Schiffe und 19 getötete Seeleute

Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation teilte mit, sie habe seit Beginn des Nahostkonflikts am 28. Februar mindestens 70 Angriffe auf die internationale Schifffahrt und den Tod von 19 Seeleuten bestätigt. Bis zu 400 Schiffe mit rund 6.000 Seeleuten könnten den Persischen Golf weiterhin nicht sicher verlassen; in der gesamten Region seien etwa 20.000 Seeleute sowie weitere Beschäftigte in Häfen und auf Offshore-Anlagen betroffen. Generalsekretär Arsenio Dominguez sagte, die Lage in der Straße von Hormus sei auch sechs Monate nach Konfliktbeginn ungelöst. Er rief Regierungen, Schifffahrtsbranche, IMO und UN-System dazu auf, die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen, und warnte vor weltweiten wirtschaftlichen Folgen gestörter Treibstoff-, Düngemittel- und Warenströme.