Gremium empfiehlt Schin-Bet-Schutz für Eisenkot bis zum Wahltag

Der Beratungsausschuss des Ministerpräsidentenamts für Personenschutz empfahl einen durchgehenden Schutz durch den Schin Bet für den Vorsitzenden von Yashar, Gadi Eisenkot, bis zur Knessetwahl am 27. Oktober. Die Empfehlung muss noch vom zuständigen Ministerausschuss genehmigt werden und folgte auf neue Gefahrenmeldungen sowie Erkenntnisse, die Eisenkots Team vorgelegt hatte. Sie kehrt eine Entscheidung von Schin-Bet-Chef David Zini aus der vergangenen Woche um, keinen staatlichen Personenschutz zuzuweisen, weil dem Dienst nach eigenen Angaben geheimdienstliche Erkenntnisse oder eine konkrete Anschlagswarnung fehlten. Eisenkot wird derzeit von parteifinanzierten privaten Sicherheitskräften geschützt, die als unbewaffnet und ohne Zugang zu Geheimdienstinformationen beschrieben werden; über den Antrag von Yair Golan wird gesondert beraten.