Russische Drohnenangriffe auf Kyjiw dauern fünften Tag an; Selenskyj strebt Abfangquote von 90 % an

Kurz nach Mitternacht am 31. August waren im Zentrum von Kyjiw Explosionen zu hören, als die russischen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt laut Journalisten vor Ort den fünften Tag in Folge andauerten. Informationen zu den Folgen des jüngsten Angriffs lagen zunächst nicht vor. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Russland habe innerhalb von vier Tagen fast 1.500 Drohnen aller Art gestartet, darunter rund 800 strahlgetriebene Drohnen. Diese seien am schwersten abzufangen und würden vor allem von Kampfflugzeugen bekämpft. Vier ukrainische Unternehmen hätten Abfangdrohnen entwickelt; für diesen Herbst setzte Selenskyj das Ziel, mehr als 90 % der Bedrohung durch die strahlgetriebenen Modelle abzuwehren.