Kolumbien beschließt Sicherheitsmaßnahmen nach tödlichem Autobombenanschlag in Los Patios

Nach Angaben des kolumbianischen Verteidigungsministeriums wurde ein Zivilist getötet und 11 Menschen wurden verletzt, darunter neun Zivilisten und zwei Polizisten, als am späten Montagabend vor der Polizeiwache von Los Patios nahe Cúcuta ein mit Sprengstoff beladenes Taxi explodierte. Präsident Abelardo de la Espriella, Verteidigungsminister Jorge Mora sowie ranghohe Militär- und Polizeikommandeure hielten daraufhin in Norte de Santander eine außerordentliche Sitzung des Sicherheitsrates ab. Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte erklärte, das Gremium habe die behördenübergreifende Koordinierung gestärkt und entschlossene Maßnahmen gegen bewaffnete Gruppen in dem Grenzdepartement festgelegt. Die Behörden hatten die für den Anschlag verantwortliche Gruppe nicht öffentlich benannt.