Joshua Wong bekennt sich in zweitem Hongkonger Staatsschutzverfahren schuldig

Joshua Wong bekannte sich vor dem Obersten Gericht Hongkongs der Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften schuldig. Es ist sein zweites Verfahren nach dem nationalen Sicherheitsgesetz von 2020. Die Staatsanwaltschaft erklärte, Wong und der im Exil lebende Aktivist Nathan Law hätten sich etwa 2016 darauf verständigt, international Lobbyarbeit zu betreiben. Wong habe die Kampagne auch nach Inkrafttreten des Gesetzes weiter unterstützt und unter anderem ausländische Sanktionen oder andere feindselige Maßnahmen angestrebt. Wong bestätigte den vereinbarten Sachverhalt. Richter William Tam vertagte die Strafzumessung, ohne einen Termin festzulegen; auf die Straftat stehen drei bis 10 Jahre Haft oder, wenn sie als schwerwiegend eingestuft wird, lebenslange Haft.