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Selenskyj ordnet nach Schusswechsel zwischen SBU und HUR Ermittlungen und personelle Konsequenzen an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wies Staatsanwälte und das Staatliche Ermittlungsbüro an, einen Schusswechsel zwischen Einheiten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes HUR im Kyjiwer Stadtbezirk Dniprowskyj zu rekonstruieren. Er nannte den Vorfall „absolut beschämend“ und verlangte interne Untersuchungen, Rechenschaft sowie Personalentscheidungen in beiden Behörden. Ukrainischen Berichten zufolge wurden drei HUR-Offiziere verletzt. Der SBU erklärte, eine Einheit der Verteidigungskräfte habe Ermittler angegriffen, die einem mutmaßlichen Komplott des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB nachgingen. Ein HUR-Kommandeur warf dagegen SBU-Angehörigen vor, auf unbewaffnete Geheimdienstoffiziere geschossen zu haben; die widersprüchlichen Darstellungen sind weiterhin ungeklärt.

Quellen

Sekundärquellen:123
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