Sánchez: Geheimdienste fanden keine israelische Rolle bei Ceuta-Koordination

Pedro Sánchez sagte im spanischen Abgeordnetenhaus, Geheimdienstanalysen hätten in Aufrufen in sozialen Medien rund um den Zustrom nach Ceuta am 30. Juli lediglich „schwache Hinweise auf Koordination“ ergeben. Die Bewertungen hätten keine Profile identifizieren können, die mit marokkanischen Protestbewegungen, dem marokkanischen Staat, Russland oder Israel in Verbindung stünden, fügte er hinzu: „bislang“. Damit schränkte er seinen Vorwurf vom 31. August ein, israelische und russische Netzwerke seien an Desinformation beteiligt gewesen. Sánchez sagte, kriminelle Gruppen und Schleuser hätten die Lage mit mehr als 70.000 Ankünften ausgenutzt und verstärkt. Er ordnete die Veröffentlichung der verfügbaren Berichte an.