Dritte Leiche nach Explosionen auf Boliviens Militärstützpunkt Viacha gefunden

Spezialisten des Instituts für forensische Untersuchungen (IDIF) bargen die Leiche des Soldaten Wilson Copa Mamani aus den Trümmern des Bolívar-Instandhaltungszentrums der bolivianischen Armee. Damit stieg die bestätigte Zahl der Todesopfer auf drei. Nach Angaben der Armee absolvierte Copa Mamani seinen Militärdienst und gehörte zu 14 Uniformierten, die zuvor als vermisst galten. Verteidigungsminister Ernesto Justiniano hatte nach zwei Explosionen am Freitag gegen 14:30 Uhr von 84 Verletzten berichtet; die Behörden erklärten, die Ursache der größeren zweiten Explosion werde weiter untersucht. Beamte warnten, dass Sprengstoff-Booster und anderes Gefahrgut verstreut zurückgeblieben seien, während Einsatzkräfte Material aus einem beschädigten Lagergebäude räumten.