IAEA: Von Israel 2007 zerstörter syrischer Reaktor war für Atomwaffen ausgelegt

IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi erklärte, der nahezu fertiggestellte Al-Kibar-Reaktor des Assad-Regimes sei darauf ausgelegt gewesen, effizient spaltbares Material herzustellen, das direkt in Atomwaffen eingesetzt werden könne. Die Inspektoren hätten Syriens Absicht jedoch nicht feststellen können. Israel zerstörte die von Nordkorea gebaute Anlage nahe Deir ez-Zor 2007, als nur noch die Beladung mit Brennstoff ausstand. Die Inspektoren dokumentierten etwa 73 Tonnen Natururan, darunter rund 55 Tonnen in ummantelten Brennstäben und den Rest als Abfall. Syrien legte das Material in einem Schreiben vom 17. Juli offen, lud zu einer Inspektion ein und stellte es unter IAEA-Sicherungsmaßnahmen; Kameras der Behörde überwachen es nun.