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Netanjahu verpasst Frist des Likud-Gerichts und verspricht reservierte Namen für Dienstag

Courtroom-sketch editorial illustration of Benjamin Netanyahu smiling beside a blue voting booth with Israeli and blue party flags behind him, drawn in warm ochre and slate-blue pastel with cross-hatching on sepia newsprint.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ließ die Frist des Likud-Parteigerichts um 21:00 verstreichen, ohne seine Kandidaten für die reservierten Listenplätze einzureichen, nachdem das Gericht ihre Offenlegung vor einer Abstimmung im Sekretariat angeordnet hatte. Likuds Rechtsberater Ilan Bombach reichte daraufhin eine dringende Erwiderung ein, in der er das Gericht zur Aufhebung der Anordnung aufforderte und argumentierte, die Entscheidung um 19:05 habe nur 115 Minuten gelassen. Die Partei erklärte, Netanjahu werde die Namen am Dienstagmorgen einreichen, damit die Mitglieder des Sekretariats sie mehrere Stunden lang prüfen könnten. David Bitans Petition wendet sich zudem gegen einen besonderen neunten reservierten Platz für Israel Katz zusätzlich zu den acht Netanjahu gewährten Plätzen.

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