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In Israel geborene Neurowissenschaftlerin berichtet über frühe Arzneimittelergebnisse bei Alzheimer und Depressionen

Courtroom-sketch editorial illustration of neuroscientist Prof. Orly Lazarov wearing red glasses during a video interview in her office, seated before bookshelves and a window, with an open sepia newsprint field at left.

Die in Israel geborene Neurowissenschaftlerin Prof. Orly Lazarov sagt, ihr Labor an der University of Illinois Chicago befinde sich in einer frühen Phase der Entwicklung eines Medikaments, das die Neurogenese im Hippocampus fördern und die Profile neu gebildeter Zellen verändern soll. Lazarov sagte, der Wirkstoffkandidat habe positive Ergebnisse in Hirnorganoiden mit unterschiedlichen genetischen und klinischen Profilen sowie gute Ergebnisse bei Tieren erzielt. Ihr Team entwickelt außerdem eine Methode, um die Neurogenese bei lebenden Menschen zu messen. Verwandte Studien brachten unterschiedliche Muster der adulten hippocampalen Neurogenese mit erhaltenen kognitiven Fähigkeiten bei älteren Erwachsenen in Verbindung und stellten fest, dass die Neurogenese bei schweren depressiven Störungen fehlreguliert ist. Dies stützt die weitere Erforschung potenzieller therapeutischer Angriffspunkte.

Quellen

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