USA sanktionieren Unterstützernetzwerke von Kata’ib Hisbollah und libanesischer Hisbollah

Das US-Finanzministerium verhängte im Rahmen der Operation Economic Outcast Sanktionen gegen 14 Personen und fünf Organisationen. Ziel waren Netzwerke, die nach Angaben des Ministeriums Kata’ib Hisbollah und die libanesische Hisbollah im Irak, Libanon, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Türkei unterstützten. Hussein Ibrahim und Abdallah Hamieh hätten zwischen Mai und September 2025 Hunderte Millionen Dollar von den Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden an die Hisbollah überwiesen, erklärte das Ministerium. Die Hisbollah verwende solche Mittel zum Kauf von Waffen, zur Herstellung von Ausrüstung und zur Bezahlung ihrer Mitglieder. Die Maßnahme blockiert betroffenes Eigentum unter US-Gerichtsbarkeit und stellt die Prüfung spezieller Lizenzen mit Iran-Bezug auf eine grundsätzliche Ablehnung um, wobei begrenzte Sicherheitsausnahmen gelten.