Peru senkt Wachstumsprognose für 2026 wegen wachsender El-Niño-Risiken auf 3,2 Prozent

Perus Zentralbank hat ihre Prognose für das BIP-Wachstum 2026 unter Verweis auf stärkere Auswirkungen von El Niño von 3,4 auf 3,2 Prozent gesenkt und die Projektion für 2027 von 3,2 auf 3,0 Prozent reduziert. Die Bank schätzt nun, dass El Niño die Wirtschaftsleistung 2026 um 0,9 Prozentpunkte mindern wird; die Primärproduktion dürfte um 2,3 Prozent schrumpfen. Für die Landwirtschaft wird ein Rückgang um 1,5 Prozent, für die Fischerei um 30,7 Prozent und für die primäre Verarbeitung um 7,1 Prozent erwartet, während die nichtprimären Aktivitäten um 4,7 Prozent wachsen sollen. Zudem erhöhte die Bank ihre Inflationsprognose für 2026 auf 4,2 Prozent und erwartet, dass sich die Inflation 2027 auf 2,0 Prozent zubewegt.