Kolumbiens Präsident ordnet IWF-Gespräche wegen Haushaltsdrucks an
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Kolumbiens Präsident Abelardo De La Espriella sagte in einer Fernsehansprache am 27. September, er habe Finanzminister Miguel Gómez und das Wirtschaftsteam der Regierung angewiesen, Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds aufzunehmen. Schuldendienst und laufende Ausgaben überstiegen die Einnahmen; die öffentlichen Finanzen seien „in den roten Zahlen“. Angestrebt werden Verhandlungen über Kolumbiens Haushaltslage. Die Ansprache kündigte weder einen IWF-Kredit noch ein Finanzierungsprogramm oder eine Vereinbarung an. Das Finanzministerium soll eine Verhandlungslösung suchen; etwaige Finanzierungskonditionen stehen noch nicht fest.