Kabinett billigt 200-Millionen-NIS-Plan mit Jewish Federations zur Stärkung jüdischer Bildung in der Diaspora

Das israelische Kabinett billigte am 28. Juni 2026 einstimmig eine nationale Initiative über NIS 200 Millionen (59 Millionen US-Dollar), die Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und der Minister für Diaspora-Angelegenheiten und Bekämpfung des Antisemitismus, Amichai Chikli, gemeinsam mit den Jewish Federations of North America vorgeschlagen hatten. Der Plan unter Leitung des Ministerpräsidentenamts und Chiklis Ministerium soll die Schülerzahlen an jüdischen Schulen erhöhen und die jüdische Identität im Ausland stärken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den rund 1,8 Millionen jüdischen Kindern im Schulalter in den USA, von denen derzeit nur ein kleiner Teil jüdische Einrichtungen besucht. Amtsträger stellten das Programm als strategische Reaktion auf den Anstieg des Antisemitismus seit dem 7. Oktober dar; es soll Hürden wie Schulgeld, geografische Erreichbarkeit und Unterstützung für Schüler mit Lernbedarf angehen. JFNA-Vorsitzender Gary Torgow und Präsident Eric Fingerhut begrüßten die Partnerschaft; Netanyahu bezeichnete sie als bedeutende Investition in Identität, Werte und die Verbindung der nächsten Generation zum Staat Israel.