Baram warnt: IDF-Streitkräfteaufbau liegt hinter dem Zeitplan

Amir Baram, Generaldirektor des Verteidigungsministeriums, warnte auf der Herzliya-Konferenz, Israels langfristiger Streitkräfteaufbau liege gefährlich hinter dem Zeitplan; weiteres Verschleppen könne das Risiko für die Sicherheitsbereitschaft extrem erhöhen. Baram erklärte, Notfallmaßnahmen vergrößerten selbst während der Kämpfe die Bestände an Arrow-, David's-Sling- und Iron-Dome-Abfangraketen, doch die Arbeit sei nicht abgeschlossen. Er verknüpfte die Verzögerung mit Haushaltsbürokratie rund um einen bereits von Netanyahu und Katz gebilligten Zehnjahresplan über ungefähr NIS 350 Milliarden, während der Iran in der zweiten Hälfte von 2026 vergleichbare Summen investieren könnte. Israel braucht schnellere Beschaffung und heimische Produktion, damit Erfolge auf dem Schlachtfeld zu dauerhafter Abschreckung werden.