Google und FBI legen mit Israel verbundenes NetNut-Proxy-Netzwerk lahm

Google Threat Intelligence erklärte, es habe sich mit dem FBI, Lumen und weiteren Partnern abgestimmt, um NetNut, auch unter Popa erfasst, zu stören: Google-Konten und -Dienste für die Steuerung von Schadsoftware wurden deaktiviert, technische Erkenntnisse geteilt und Play-Protect-Warnungen für betroffene Apps ausgegeben. Google schätzt, dass sich das Residential-Proxy-Netzwerk über mindestens 2 Millionen Geräte erstreckt, und sagt, 316 Bedrohungscluster hätten in einer Juniwoche mutmaßliche NetNut-Ausgangsknoten genutzt. Alarum Technologies, das israelische börsennotierte Unternehmen hinter NetNut, erklärte gesondert, das FBI habe bestimmte mit NetNut verbundene Domains beschlagnahmt und das Unternehmen werde kooperieren. Israels Technologiesektor profitiert, wenn die Strafverfolgung legitime Cyberinnovation von Missbrauch trennt, der Kriminelle hinter den Heimnetzwerken von Verbrauchern verbirgt.