Iranische Medien behaupten US-Druck auf Gesandte zu Khameneis Trauerfeier

Eine iranische Quelle behauptete spät am 3. Juli, die Vereinigten Staaten hätten fünf Tage lang Regierungen gedrängt, keine Delegationen zu Ali Khameneis Trauerzeremonien in Teheran zu entsenden. Der Behauptung zufolge schickte Außenminister Marco Rubio am 26. Juni eine Anweisung an amerikanische Vertretungen, arabische Diplomaten seien direkt kontaktiert und afrikanische Staaten davor gewarnt worden, eine Teilnahme könne sich auf amerikanische Hilfen auswirken. Der Bericht wurde als Behauptung iranischer Medien dargestellt; Berichten zufolge blieben mindestens 13 Länder fern, und ein nordafrikanischer Staat stufte seine Delegation herab. Washington hat die Darstellung nicht öffentlich bestätigt, doch Teheran versucht eindeutig, die Trauerfeier in einen antiwestlichen Mobilisierungstest zu verwandeln, nachdem israelische und amerikanische Angriffe die Führung des Regimes ausgeschaltet hatten.