Israelische Praktikantin wirft Bostoner Krankenhaus Vergeltung nach Antisemitismusmeldung vor

Aktuelle Berichte nach israelischer Zeit vom 6. Juli besagen, das Brandeis Center habe eine Beschwerde wegen Verletzung von Bürgerrechten auf Bundesebene eingereicht, in der dem Boston Medical Center vorgeworfen wird, eine jüdische israelische Praktikantin in der psychosozialen Beratung diskriminiert und mit Vergeltungsmaßnahmen belegt zu haben, nachdem sie antisemitisches Material in einem gemeinsam genutzten klinischen Arbeitsbereich gemeldet hatte. Der Beschwerde zufolge grenzten Kollegen sie aus, trennten sie räumlich vom klinischen Team, verweigerten ihr Nachbesprechungen und Mentoring-Möglichkeiten und erteilten ihr eine negative Abschlussbewertung, die ihrer Laufbahn schaden könnte. Brandeis fordert das HHS OCR auf, eine korrigierte Bewertung und Abhilfe beim Arbeitszeugnis, die Übernahme der IHRA-Antisemitismusdefinition sowie bessere Schulungen zu verlangen. Jüdische und israelische Nachwuchskräfte in der Diaspora verdienen geschützte Arbeitsplätze, wenn sie antijüdische Einschüchterung melden.