Aufnahmen vom Leiter des Shin Bet offenbaren Äußerungen zu Loyalität und eigener Agenda

Am Dienstagabend veröffentlichte Aufnahmen von einer Veranstaltung am selben Tag zeigten, wie der Leiter des Shin Bet, David Zini, erklärte, weshalb er das Amt angenommen habe: Er habe die Möglichkeit, der gewählten Führung loyal zu sein; zugleich sagte er, er habe eine Weltanschauung und eine Agenda, die er voranbringen wolle. Den Berichten zufolge beschrieb Zini eine Lücke zwischen ministeriellen Weisungen und ihrer bürokratischen Umsetzung, die Monate dauern könne. Außerdem habe er Anwälte und den Einfluss des Rechtssystems auf Entscheidungen kritisiert und Juristen zugleich als unterstützendes Werkzeug bezeichnet. Mehrere Berichte erklärten, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung habe weder Zini noch das Prime Minister's Office eine Stellungnahme abgegeben.