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Bardugo sagt, er habe Shin-Bet-Chef wegen Ermittlungen zu Channel 12 gedrängt

Der Kommentator von Channel 14, Yaakov Bardugo, erklärte am Freitag, er habe Shin-Bet-Chef David Zini in dessen Büro getroffen und ihn zur Einleitung von Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Lecks bei Channel 12 im Zusammenhang mit dem Beginn des Krieges gegen Iran gedrängt. Der Shin Bet bestätigte das Treffen und erklärte, Ermittlungen zu geheimen Informationslecks würden ausschließlich über fachliche und rechtliche Kanäle eingeleitet; Zini habe bereits vor dem Treffen entschieden, dass Ermittlungen erforderlich seien. Anderen israelischen Berichten zufolge hatte Zini Ermittlungen zunächst abgelehnt und nach politischem Druck seine Haltung geändert, wodurch ein sachlicher Streit über den Zeitablauf entstand. Oppositions- und Kontrollvertreter forderten eine Prüfung des Treffens, während die Behörde erklärte, der Zweck jeder Untersuchung eines Lecks bestehe darin, eine Lücke im Sicherheitssystem zu schließen.

Quellen

Sekundärquellen:123

Unterschiede in der Berichterstattung

Die Quellen widersprechen einander sachlich beim zeitlichen Ablauf der Entscheidung: Walla zitiert den Shin Bet mit der Aussage, Zini habe lange vor dem Treffen mit Bardugo entschieden, dass Ermittlungen zum Leck erforderlich seien; Mako berichtet, Zini habe zunächst keine Grundlage für Ermittlungen gesehen und seine Haltung nach Druck einschließlich Bardugos Forderung geändert. Die übrigen Tatsachen werden einheitlich dargestellt: Bardugo erklärte, er habe Zini im Büro des Shin-Bet-Chefs getroffen und mit ihm über ein mutmaßliches Leck bei Channel 12 im Zusammenhang mit dem Beginn des Krieges gegen Iran gesprochen; der Shin Bet bestätigte das Treffen, bestritt jedoch eine Einflussnahme; und juristische beziehungsweise Oppositionsvertreter forderten eine Prüfung.

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