Warnung vor Huthi-Bedrohung für Eilat stößt erneut auf Skepsis von Experten

Sicherheitsanalysten sagten am Mittwoch, die gemeldete Warnung des Leiters des Shin Bet, David Zini, für Eilat solle als Vorsorgeplanung behandelt werden; öffentlich zugängliche Belege zeigten weiterhin keinen unmittelbar bevorstehenden Boden- oder Seeangriff der Huthi. Frühere Berichte besagten, Zini habe eine vorrangige Planung für einen möglichen Angriff nach Art des 7. Oktober aus jordanischem Gebiet oder über den Seeweg angeordnet, während Sicherheitsvertreter infrage gestellt hätten, welche Geheimdienstinformationen dieses Szenario stützten. Die neue Bewertung kam zu dem Schluss, die von Iran unterstützten Huthi hätten die Absicht sowie Raketen und Drohnen, ihnen fehle jedoch wahrscheinlich die Expeditionsfähigkeit für einen groß angelegten Angriff aus dem Jemen. Sie verwies außerdem auf israelische Übungen nahe Eilat und örtliche medizinische Planungen zur Vorbereitung auf einen Massenanfall von Verletzten nach wiederholtem Beschuss des Südens durch die Huthi und Iran.