Israelische Studie zeigt, dass Reifenchemikalien in Nahrungspflanzen gelangen können
Forscher der Hebrew University erklärten, Reifenabriebpartikel könnten als Speicher für chemische Zusatzstoffe wirken, die allmählich aus landwirtschaftlichen Böden in Nutzpflanzen übergehen. Für die Studie wurden Luzerne und Salat in Erde mit umweltrelevanten Konzentrationen von Reifenpartikeln zwischen 0.1 und 1 Prozent angebaut und anschließend sechs aus Reifen stammende Verbindungen verfolgt. DPG blieb bestehen und reicherte sich in beiden Pflanzen an, während 6PPD-Chinon in Böden und Pflanzen nachgewiesen wurde. Die Autoren erklärten, die in Environmental Research veröffentlichten Ergebnisse zeigten, dass Straßenverkehr einen Kontaminationspfad in die Lebensmittelproduktion schaffen könne und weitere toxikologische Forschung erforderlich sei. Die Arbeit hebt israelische Agrar- und Umweltforschung hervor, die auf den Schutz der öffentlichen Gesundheit und der Ernährungssicherheit zielt.