Iran: US-Verstöße bringen das Islamabad-MOU in eine Krise

Bei einer Pressekonferenz am Montagmorgen erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, wiederholte Verstöße der USA hätten das Islamabad-Memorandum in eine „Krisenphase“ gebracht; Teheran werde seine eigenen Verpflichtungen nicht erfüllen, solange Washington seinerseits nicht regelkonform handle. Er behauptete, Washington habe gegen den 14-Punkte-Rahmen verstoßen, bevor ein einmonatiger Zeitraum in Bezug auf Irans Verpflichtungen zur Straße von Hormus abgelaufen sei. Baghaei behauptete außerdem, amerikanischer Druck auf Oman habe Bemühungen behindert, einen gemeinsamen Mechanismus für die strategische Wasserstraße einzurichten. Die Erklärung folgte auf erneute US-Angriffe sowie iranische Raketen- und Drohnenangriffe in mehreren Golfstaaten, die den fragilen Rahmen erneut belasteten.