Sicherheitskräfte nehmen 14 Verdächtige bei Ermittlungen zum Schmuggel von Material zur Sprengsatzherstellung in Judäa und Samaria fest

Israelische Sicherheitskräfte nahmen 14 Verdächtige fest, nachdem monatelange Ermittlungen ein Netzwerk aufgedeckt hatten, das mutmaßlich Güter mit doppeltem Verwendungszweck für Terrororganisationen nach Judäa und Samaria schmuggelte. Nach Angaben der Ermittler transportierten ein israelischer Staatsbürger und mehrere Palästinenser Waren im Wert von Millionen Schekel; ein Teil davon sei zu Terrorgruppen gelangt und zur Herstellung von Sprengsätzen verwendet worden, durch die Angehörige der Sicherheitskräfte verletzt wurden. Acht Verdächtige waren bereits zuvor festgenommen worden, sechs weitere während der nächtlichen offenen Einsatzphase nahe Jericho, Ramallah und Jenin. Die Kräfte beschlagnahmten etwa 175 Kilogramm mutmaßliches Material zur Herstellung von Sprengsätzen; die Polizei erklärte, die Ermittlungen dauerten an und weitere Festnahmen seien möglich.