Reed College führt verbindliche Reformen zum Schutz jüdischer und zionistischer Studierender ein

Das Reed College hat mit der Anti-Defamation League und dem Louis D. Brandeis Center einen bindenden Vergleich geschlossen, der bundesrechtliche Bürgerrechtsbeschwerden wegen antisemitischer Belästigung beilegt. Die Hochschule in Portland wird festhalten, dass eine Benachteiligung von Juden unter der Bezeichnung „Zionist“ gegen ihre Antidiskriminierungsrichtlinie verstößt, sofern deren übrige Voraussetzungen erfüllt sind; in einschlägigen Fällen wird sie zudem die IHRA-Definition von Antisemitismus berücksichtigen. Reed wird einen Koordinator für Title VI ernennen, Schulungen für neu aufgenommene Studierende und studentische Führungskräfte vorschreiben und für drei Jahre einen unabhängigen Berater beauftragen. Das College räumte kein Fehlverhalten ein und erklärte, die Vereinbarung stärke seine Reaktion auf Diskriminierung und schütze zugleich die Meinungsfreiheit und die akademische Forschung.