Bundesjury verurteilt Rushdie-Angreifer wegen Hisbollah-Terrorvorwürfen

Eine Bundesjury sprach Hadi Matar in allen drei Terroranklagepunkten schuldig, die auf seinen Messerangriff auf den Autor Salman Rushdie im Jahr 2022 zurückgehen. Das Urteil betrifft den Versuch, die Hisbollah materiell zu unterstützen, eine nationale Grenzen überschreitende Terrortat und die materielle Unterstützung von Terroristen. Die Staatsanwaltschaft erklärte, Matar habe sich mehr als ein Jahr lang mit Irans Fatwa von 1989 gegen Rushdie und deren Billigung durch die Hisbollah beschäftigt, bevor er ihn bei einer Vortragsveranstaltung in New York angriff. Rushdie wurde 15-mal niedergestochen und verlor die Sehkraft auf dem rechten Auge. Matar verbüßt bereits eine 25-jährige Strafe eines Bundesstaates und muss bei der Strafverkündung am 3. November mit bis zu lebenslanger Bundeshaft rechnen.