Shadi Juma’a wegen Terrormordes an Ido Zoldan von 2007 angeklagt

Die Militärstaatsanwaltschaft in Judäa und Samaria erhob am Donnerstag Anklage gegen Shadi Juma’a wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an der Ermordung Ido Zoldans bei einem Schussanschlag am 19. November 2007. Der Anklageschrift zufolge plante Juma’a gemeinsam mit zwei weiteren Personen, jüdische Autofahrer ins Visier zu nehmen, half bei der Vorbereitung des Fahrzeugs und der Waffen und suchte nach einem israelischen Auto, bevor einer der Mittäter aus kurzer Entfernung auf Zoldan schoss. Israelische Einsatzkräfte nahmen Juma’a am 26. Mai nach seiner Entlassung aus dem Gewahrsam der Palästinensischen Autonomiebehörde in Qalqilya fest. Ihm wird als Mittäter vorsätzliche Herbeiführung des Todes vorgeworfen, was nach Militärrecht dem Mordtatbestand entspricht.