Rabbiner aus Maine weisen in gemeinsamem Friedensaufruf die Bezeichnung „Völkermord“ für Gaza zurück

Alle 11 Gemeinderabbiner in Maine unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie zum Frieden aufriefen und die politische Führung des Bundesstaates aufforderten, Israels Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen nicht mehr als Völkermord zu bezeichnen. Die Rabbiner erklärten, dass die Verwendung des Begriffs als politische Parole moralische und rechtliche Unterschiede verwische, die Bedeutung von Völkermord schmälere und den Hass auf die jüdische Gemeinschaft vor Ort schüre. Sie riefen zudem die israelische und palästinensische Führung auf, den Kreislauf der Gewalt zu beenden und eine bessere Zukunft für die Kinder beider Völker aufzubauen. Die Erklärung folgte auf ein Nominierungsverfahren der Demokraten für den Senat, bei dem mehrere Kandidaten die Bezeichnung Völkermord übernommen hatten.