Haifaer Bezirkskomitee lehnt Plan über 1,200 Wohnungen auf Kiryat Bialiks letzter Landreserve ab

Das Haifaer Bezirkskomitee für Planung und Bau übernahm am Sonntag die Position der Stadtverwaltung von Kiryat Bialik und lehnte einen privat initiierten Plan über rund 1,200 Wohnungen auf etwa 41.5 Dunam Agrarland zwischen der HaEshel-Straße und der Route 22 im Osten der Stadt ab. Das Komitee entschied, dass ein Detailplan auf einem begrenzten Teil der Fläche die Planung der letzten Landreserve der Stadt erschweren und sogar vereiteln könnte; sie müsse als Ganzes geplant werden, mit umfassenden Lösungen für Entwässerung, Abwasser, Hochspannungsleitungen, Anbindung an regionale und lokale Verkehrssysteme, öffentliche Flächen und Beschäftigungsareale. Es stellte zudem fest, dass der Plan auf der Zufahrt über eine kleine Anliegerstraße beruhte, die für 1,200 zusätzliche Wohnungen ungeeignet ist; diese Position bekräftigte der Vertreter des Verkehrsministeriums, während der Wasserversorger Ma'ayanot Hof mitteilte, den Plan in diesem Stadium ohne geordnete Abwasserlösung nicht genehmigen zu können. Bürgermeister Eli Dukorsky sagte, die östlichen Flächen seien die Planungsreserve der Stadt für die kommenden Generationen, und Kiryat Bialik verfüge bereits über einen Bestand von rund 12,000 genehmigten Wohnungen und treibe die Stadterneuerung in mehreren Quartieren voran.