Iran richtet zwei Männer hin, denen die Weitergabe militärischer Koordinaten an Israel vorgeworfen wurde

Die iranische Justiz erklärte, Omid Behzad und Pouria Safout seien vor Tagesanbruch hingerichtet worden, nachdem man sie wegen Spionage und geheimdienstlicher Zusammenarbeit mit Israel verurteilt hatte. Die Behörden beschuldigten Behzad, Koordinaten und Informationen über militärische, polizeiliche und sicherheitsrelevante Standorte an einen Telegram-Kanal geschickt zu haben, den sie mit dem Mossad in Verbindung brachten. Safout soll Bilder und Koordinaten militärischer Einrichtungen und Luftverteidigungsanlagen an Iran International übermittelt und mitunter direkt den Mossad kontaktiert haben. Die Justiz erklärte, der Oberste Gerichtshof habe die Urteile bestätigt; ihre Darstellung der Beweise und Geständnisse ließ sich jedoch nicht unabhängig überprüfen.