Türkei wirft Netanyahu Sabotage der Vermittlungsbemühungen für Gaza vor

Das türkische Außenministerium erklärte, israelische Einsätze hätten unmittelbar nach einer Einigung auf einen Fahrplan zur Umsetzung des Gaza-Friedensplans mehr als 30 Zivilisten in Gaza getötet und Gesundheitseinrichtungen angegriffen. Ankara warf der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu vor, keine ernsthafte Absicht zu haben, Frieden mit den Palästinensern anzustreben. Das Ministerium behauptete, Netanyahu wolle Palästinenser vertreiben, einen dauerhaften Frieden in der Region verhindern und insbesondere die von den Vereinigten Staaten geleiteten Vermittlungsbemühungen untergraben. Es forderte die internationale Gemeinschaft auf, eine entschiedenere Haltung gegen Netanyahus nach seiner Darstellung expansionistische und militaristische Denkweise einzunehmen.