Israel verweigert weitere Abzüge aus dem Libanon bis zur Überprüfung der Hisbollah-Entwaffnung

Die siebte Runde der von der U.S.-Regierung vermittelten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon endete am Donnerstag in Rom ohne Einigung über eine Ausweitung der Pilotzonen im Südlibanon. Israel weigert sich, seinen Abzug auszuweiten, solange Inspektionen nicht bestätigen, dass in von der IDF bereits geräumten Gebieten keine Hisbollah-Kämpfer und keine Infrastruktur der Organisation mehr vorhanden sind, während die libanesische Delegation auf eine zusätzliche Zone drängte. Über die Frage, welche Länder dem Überprüfungsausschuss angehören sollen, wurde keine Einigung erzielt; eine kurze Kandidatenliste wurde erstellt, ohne dass ein Konsens zustande kam. Die Unterhändler befassten sich zudem mit dem Dossier der libanesischen Häftlinge und Vermissten. Als vorläufiger Termin für die nächste Runde wurde der 1. September festgelegt.