Israel deponiert 80% seines Abfalls, Deponiekapazität nähert sich dem Limit

Israel entsorgt rund 80% seines Abfalls auf Deponien, fast doppelt so viel wie der OECD-Durchschnitt, und die bestehenden Standorte dürften binnen weniger Jahre voll sein. Ofira Ayalon, Professorin an der Universität Haifa, erklärte, etwa 40% des Mülls seien organisches Material, das Methan erzeuge und bei gemeinsamer Deponierung mit anderem Abfall Schwermetalle ins Grundwasser sickern lassen könne. Milliarden Schekel aus Deponieabgaben liegen weiterhin im Sauberkeitsfonds. Umweltschutzministerin Idit Silman streitet mit Fachleuten ihres Ministeriums über eine geplante Abfallbehörde, während das Land nach Alternativen zur Erweiterung der Deponien sucht.