Memorandum zum US-iranischen Krieg läuft ohne Einigung aus, Teheran bestreitet Gespräche über eine Verlängerung
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Das 60-tägige Verhandlungsfenster des von Pakistan vermittelten Islamabad-Memorandums, das den im Februar von Israel und den Vereinigten Staaten gegen den Iran begonnenen Krieg gestoppt hatte, lief am Montag ohne Einigung über Sanktionserleichterungen oder das Nuklearprogramm Teherans aus. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, erklärte, der Text enthalte keine Frist von 60 Tagen, nannte das Memorandum mit 14 Punkten gegenstandslos und machte amerikanische Verstöße für das Ausbleiben von Gesprächen verantwortlich. Ein hochrangiger iranischer Vertreter sagte, über eine Verlängerung werde nicht gesprochen, und widersprach damit Quellen in der pakistanischen Regierung, wonach beide Seiten einer Verlängerung zugestimmt hätten. Trump erklärte, die Verhinderung einer iranischen Atomwaffe bleibe das oberste Ziel. Ungelöst sind unter anderem die Straße von Hormus, angereichertes Uran und die Waffenruhe im Libanon.
Quellen
Unterschiede in der Berichterstattung
Die Quellen widersprechen sich faktisch in der Frage, ob eine Verlängerung vereinbart wurde: Anadolu berichtet unter Berufung auf Quellen in der pakistanischen Regierung, beide Seiten hätten einer Verlängerung der Waffenruhe zugestimmt; die Jerusalem Post zitiert einen hochrangigen iranischen Vertreter, wonach es keine Gespräche über eine Verlängerung gebe. Die übrigen Fakten sind einheitlich: Das Memorandum wurde am 17. Juni unterzeichnet, sein 60-tägiges Fenster lief am 17. August ohne endgültige Einigung aus, und ungelöst sind die Straße von Hormus, das Nuklearprogramm, die Waffenruhe im Libanon, die Schifffahrt im Golf, Ölverkäufe und eingefrorene Gelder.
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